Websites und Online-Plattformen

Auftritte, die schnell laden, gefunden werden und tatsächlich Anfragen bringen. Und Plattformen, hinter denen mehr steckt als eine Seite: Portale, Buchungen, Kundenbereiche.

Wann eine Website ein IT-Vorhaben ist

Eine Website, die vorstellt was eine Firma tut, ist eine gestalterische Aufgabe. Sie braucht ein gutes Auge, klare Texte und Bilder, die passen.

Etwas anderes ist es, wenn hinter der Oberfläche ein Ablauf liegt. Ein Kundenbereich mit Anmeldung. Eine Buchungsstrecke, die mit einem Kalender im Haus abgeglichen wird. Ein Portal, in dem Partner ihre Unterlagen einreichen. Ein Formular, dessen Eingaben in einem System landen müssen, statt in einem Postfach.

Ab diesem Punkt ist es kein Gestaltungsvorhaben mehr, sondern eine Anwendung, die zufällig im Browser läuft. Sie braucht dieselben Überlegungen wie jede andere Software: Was passiert bei Fehlern, wer darf was sehen, wo liegen die Daten, was ist, wenn ein Nachbarsystem ausfällt.

Woran man erkennt, dass es dieser Fall ist

  1. Es soll eine Anmeldung geben.
  2. Es sollen Daten aus einem anderen System angezeigt oder dorthin geschrieben werden.
  3. Jemand soll etwas hochladen, einreichen oder freigeben.
  4. Es geht um Termine, Verfügbarkeiten oder Kontingente.
  5. Was der Besucher eingibt, löst im Haus einen Arbeitsschritt aus.

Trifft nichts davon zu, brauchen Sie vermutlich keine IT-Firma, sondern jemanden, der gut gestaltet und schreibt. Das sagen wir dann auch.

Wie wir bauen

So wenig im Browser wie möglich. Diese Website hier ist statisches HTML ohne laufenden Prozess im Hintergrund. Sie lädt schnell, hat kaum Angriffsfläche und braucht praktisch keine Wartung. Wo mehr nötig ist, kommt gezielt mehr dazu, nicht vorsorglich.

Kein Cookie-Banner, weil keine Zustimmung nötig ist. Erreicht wird das nicht durch einen Trick, sondern dadurch, dass keine fremden Skripte eingebunden werden. Keine Schriften von fremden Servern, keine eingebetteten Karten, die beim Laden schon Daten senden, keine Zählpixel. Was gemessen werden soll, wird aus den Serverprotokollen ausgewertet oder mit einem selbst betriebenen Werkzeug ohne Cookies.

Ohne JavaScript benutzbar. Jedes Formular funktioniert auch dann, wenn das Skript nicht lädt. Das ist keine Nostalgie: Skripte scheitern an Firmennetzen, an Blockern und an Fehlern, und dann darf die Anfrage nicht verloren gehen.

Mit Tastatur bedienbar, mit ausreichenden Kontrasten. Wird vor der Übergabe gemessen, nicht geschätzt.

Was es kostet

Die Spanne ist hier größer als bei jeder anderen Leistung, weil “Website” alles Mögliche bedeuten kann. Was den Ausschlag gibt:

Ob es eine Anmeldung gibt. Ein Bereich mit Benutzerkonten ist ein Vielfaches einer offenen Seite, weil Rechte, Passwörter, Zurücksetzen und Datenschutz dazugehören.

Ob Daten hin und her müssen. Eine Seite, die nur zeigt, ist etwas anderes als eine, die mit Ihrer Warenwirtschaft spricht.

Wer die Inhalte pflegt. Wenn Sie selbst Seiten anlegen wollen, braucht es eine Redaktionsoberfläche. Wenn Änderungen selten sind, ist die überflüssig und teuer.

Nicht die Zahl der Seiten. Zehn ähnliche Seiten kosten kaum mehr als drei.

Was danach passiert

Statische Seiten haben den angenehmen Nebeneffekt, dass sie nicht regelmäßig aktualisiert werden müssen, um sicher zu bleiben. Es gibt kein Redaktionssystem, das monatlich Lücken meldet.

Wo doch etwas läuft, etwa ein Formulardienst, gehört eine Überwachung dazu, die sich meldet, wenn er ausfällt. Und wie überall sonst: Zugänge, Code und Inhalte gehören Ihnen.

Klingt das nach Ihrer Lage?

Dann reden wir 30 Minuten darüber. Kostet nichts, und danach wissen Sie, ob sich das rechnet oder ob es günstigere Wege gibt.

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