Digitalisierung und Prozessoptimierung

Abläufe, die heute auf Zetteln, im Kopf einzelner Personen oder in fünf Excel-Dateien liegen, werden zu einem Prozess, den alle verstehen. Meistens ohne dass dafür neue Software nötig ist.

Digitalisierung ist keine Software-Entscheidung

Der häufigste Fehler bei Digitalisierungsvorhaben ist nicht die Wahl des falschen Werkzeugs. Es ist, dass zuerst ein Werkzeug gekauft und danach überlegt wird, welches Problem es lösen soll.

Was dann passiert, ist immer dasselbe. Der bestehende Ablauf wird eins zu eins in die neue Software übertragen, samt aller Umwege, die sich über Jahre eingeschlichen haben. Am Ende kostet derselbe Ablauf gleich viel Zeit wie vorher, nur zusätzlich eine Lizenzgebühr. Und weil jetzt Geld dafür ausgegeben wurde, darf niemand mehr sagen, dass es nicht besser geworden ist.

Ein Ablauf, der auf Papier nicht funktioniert, funktioniert digital auch nicht. Er wird nur schneller falsch.

Woran man erkennt, dass es am Ablauf liegt

  1. Der gleiche Vorgang läuft je nach zuständiger Person unterschiedlich ab, und beide Varianten sind irgendwie richtig.
  2. Es gibt einen Schritt, den alle machen, den aber niemand begründen kann. Meistens mit der Antwort: das war schon immer so.
  3. Informationen werden mehrfach erfasst. Einmal in der Mail, einmal in der Tabelle, einmal im System.
  4. Es wird viel nachgefragt. Nicht weil jemand unaufmerksam wäre, sondern weil der Stand nirgends steht.
  5. Neue Mitarbeiter brauchen Wochen, bis sie den Ablauf können, obwohl die Arbeit selbst nicht schwierig ist.

Diese Punkte lösen sich nicht durch ein Programm. Sie lösen sich, wenn jemand von außen zuhört und die richtige Frage stellt.

Wie wir vorgehen

Zuschauen, nicht abfragen. Wir setzen uns dazu und sehen zu, wie die Arbeit tatsächlich läuft. Nicht wie sie im Prozesshandbuch steht und auch nicht, wie sie in der Besprechung beschrieben wird. Zwischen beidem liegt fast immer der eigentliche Aufwand.

Den Ablauf aufzeichnen, so wie er ist. Auf einer Seite, verständlich für jemanden, der nicht dabei war. Dieser Schritt allein löst regelmäßig schon Diskussionen aus, weil zum ersten Mal alle dasselbe Bild vor sich haben.

Weglassen vor Automatisieren. Der billigste Schritt ist immer der, der wegfällt. Erst wenn klar ist, was übrig bleiben muss, stellt sich die Frage nach Werkzeugen.

Dann erst Technik. Oft reicht, was Sie schon haben. Manchmal braucht es ein eigenes Werkzeug, manchmal nur eine Schnittstelle. Was gebraucht wird, steht am Ende dieses Schritts schriftlich fest, mitsamt dem, was ausdrücklich nicht gebaut wird.

Was es kostet

Der Einstieg ist überschaubar, weil er aus Zuhören besteht und nicht aus Entwicklung. Eine Bestandsaufnahme mit aufgezeichnetem Ablauf und konkreten Empfehlungen ist eine Sache von Tagen, nicht von Monaten.

Was danach kommt, hängt davon ab, was die Bestandsaufnahme ergibt. Es kann sein, dass gar nichts gebaut werden muss und drei geänderte Zuständigkeiten reichen. Das sagen wir dann auch, und zwar schriftlich im Bericht, nicht als beiläufige Bemerkung.

Wichtig für die Planung: Die Kosten eines Digitalisierungsvorhabens liegen selten in der Software. Sie liegen in der Zeit Ihrer Leute, die den neuen Ablauf lernen und einführen müssen. Wer das nicht einplant, hat ein fertiges System, das niemand benutzt.

Erstgespräch kostenlos, 30 Minuten. Einen Ablauf einrichten: 1.500 bis 2.500 Euro. Laufende Betreuung: 150 bis 250 Euro im Monat. Was es bei Ihnen kostet, sagen wir nach dem Erstgespräch, und zwar als Festpreis.

Was danach passiert

Ein Ablauf ist keine Einbahnstraße. Nach ein paar Wochen zeigt sich, was in der Praxis klemmt, und dann wird nachgeschärft. Wir bleiben dafür erreichbar.

Was Sie in jedem Fall behalten: die Aufzeichnung des Ablaufs. Die gehört Ihnen, ist verständlich geschrieben und liegt nicht in einem Werkzeug, das nur wir bedienen können.

Häufige Fragen

Was kostet Prozessdigitalisierung?

Das Erstgespräch ist kostenlos und dauert 30 Minuten. Einen Ablauf einzurichten kostet 1.500 bis 2.500 Euro, laufende Betreuung 150 bis 250 Euro im Monat. Den Preis für Ihren Fall nennen wir nach dem Erstgespräch als Festpreis. Der größere Posten ist meistens nicht die Software, sondern die Zeit Ihrer Leute für die Einführung.

Wie lange dauert es, einen Ablauf zu digitalisieren?

Die Bestandsaufnahme mit aufgezeichnetem Ablauf und konkreten Empfehlungen ist eine Sache von Tagen, nicht von Monaten. Nach ein paar Wochen im Betrieb zeigt sich, was in der Praxis klemmt, dann wird nachgeschärft.

Braucht es dafür neue Software?

Oft nicht. Es kann herauskommen, dass gar nichts gebaut werden muss und drei geänderte Zuständigkeiten reichen. Das steht dann schriftlich im Bericht.

Arbeiten Sie nur in Graz?

Unser Sitz ist in Graz, Triester Straße 236. Wir arbeiten für Betriebe in Graz, Graz-Umgebung und der ganzen Steiermark, Termine vor Ort nach Vereinbarung. Vieles, vom Erstgespräch bis zur Abstimmung im Projekt, geht auch per Videogespräch, damit auch für Auftraggeber im restlichen Österreich.

Gibt es dafür eine Förderung?

Das bekannteste Programm, KMU.DIGITAL, nimmt keine Anträge mehr an: Laut kmudigital.at ist das Budget von KMU.DIGITAL 4.0 ausgeschöpft, und ab 2027 wird das Programm nicht fortgeführt (Stand November 2026). Wir rechnen Angebote deshalb ohne Förderung und sagen es im Erstgespräch, wenn für Ihr Vorhaben ein anderes Programm in Frage kommt.

Klingt das nach Ihrer Lage?

Dann reden wir 30 Minuten darüber. Kostet nichts, und danach wissen Sie, ob sich das rechnet oder ob es günstigere Wege gibt.

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