Wie wir arbeiten

Vier Schritte, die in jedem Projekt vorkommen, ob es zwei Wochen dauert oder ein halbes Jahr. Wichtiger als die Namen ist, was in jedem Schritt von Ihnen gebraucht wird und woran Sie merken, dass etwas nicht stimmt. Beides steht hier dabei.

Schritt 1

Verstehen

Wir hören zu und sehen uns an, wie heute tatsächlich gearbeitet wird. Nicht, wie es im Handbuch steht. Meistens liegen zwischen beidem ein paar Zettel, eine Excel-Datei und eine Person, die weiß, wie es wirklich geht.

Was dabei passiert

Gespräche mit den Leuten, die den Ablauf täglich machen, nicht nur mit der Leitung. Ein Blick auf die Systeme, die schon da sind. Und die Frage, was passiert, wenn niemand etwas ändert: manchmal ist das die richtige Antwort.

Was wir von Ihnen brauchen

Zugang zu den Menschen, die den Ablauf wirklich ausführen, und die Erlaubnis, unangenehme Fragen zu stellen. Kein vorbereitetes Konzept.

Woran Sie merken, dass es schiefläuft

Wenn nach diesem Schritt eine Lösung auf dem Tisch liegt, über die vorher niemand gesprochen hat. Dann wurde nicht zugehört, sondern verkauft.

Schritt 2

Planen

Wir legen fest, was gelöst wird, in welcher Reihenfolge und zu welchem Preis. Am Ende steht ein Angebot, in dem Sie jede Position einzeln lesen und einzeln streichen können.

Was dabei passiert

Der Bedarf wird in Teile zerlegt, die einzeln einen Nutzen haben. Was zuerst kommt, ist das, was am meisten weh tut, nicht das, was am einfachsten zu bauen ist. Und es steht dabei, was wir ausdrücklich nicht machen.

Was wir von Ihnen brauchen

Eine Entscheidung, keine Zustimmung aus Höflichkeit. Ein Nein an dieser Stelle kostet beide Seiten nichts, ein Nein nach der Umsetzung kostet viel.

Woran Sie merken, dass es schiefläuft

Wenn im Angebot Pauschalen stehen, die sich nicht aufschlüsseln lassen, oder wenn auf die Frage „was passiert, wenn wir Teil drei weglassen“ keine klare Antwort kommt.

Schritt 3

Umsetzen

Wir bauen, zeigen früh her und korrigieren, solange Korrekturen noch günstig sind. Der teuerste Fehler ist der, den man erst bei der Übergabe sieht.

Was dabei passiert

Sie sehen Zwischenstände, keine Statusberichte. Was fertig ist, geht in Betrieb, statt auf den großen Starttermin zu warten. Dokumentation entsteht dabei und nicht danach, weil sie danach nicht mehr entsteht.

Was wir von Ihnen brauchen

Jemanden, der zeitnah schaut und sagt, ob es passt. Eine Woche Wartezeit auf eine Rückmeldung verlängert das Projekt um mehr als eine Woche, weil der Zusammenhang erst wieder aufgebaut werden muss.

Woran Sie merken, dass es schiefläuft

Wenn Sie lange nichts sehen und die Antwort auf die Nachfrage lautet, es sei „fast fertig“.

Schritt 4

Begleiten

Nach dem Start bleiben wir erreichbar. Warten, verbessern, weiterdenken. Eine Lösung, die niemand pflegt, ist in zwei Jahren das Problem, das sie lösen sollte.

Was dabei passiert

Updates und Sicherungen laufen weiter, Fehler werden behoben, und einmal im Jahr wird geschaut, ob das Gebaute noch zu dem passt, wie Sie heute arbeiten. Wenn ein Teil überflüssig geworden ist, sagen wir das.

Was wir von Ihnen brauchen

Eine Rückmeldung, wenn sich im Betrieb etwas ändert. Neue Standorte, neue Leute, neue Vorschriften ändern die Anforderungen an das, was läuft.

Woran Sie merken, dass es schiefläuft

Wenn sich nach der Übergabe niemand mehr meldet, bis die nächste Rechnung kommt.

Was in keinem Schritt vorkommt

Kein Vertrag, der Sie an uns bindet, weil niemand sonst das Gebaute versteht. Was wir bauen, gehört Ihnen, mitsamt Dokumentation und Zugängen. Wir halten Sie durch Arbeit, nicht durch Abhängigkeit.

Und keine Lösung, die Sie nicht brauchen. Wenn sich ein Anliegen mit einer Einstellung in Ihrem bestehenden System erledigen lässt, ist das die Antwort, auch wenn daran nichts zu verdienen ist.

Der erste Schritt ist ein Gespräch

Ein Erstgespräch dauert 30 Minuten und kostet nichts. Danach wissen Sie, ob wir zueinander passen und was ein sinnvoller nächster Schritt wäre. Vor Ort in Graz und Umgebung oder online, ganz wie es Ihnen lieber ist.